
Wie entsteht demokratisches Bewusstsein vor Ort? Der Schüler:innenwettbewerb zum „Tag der Demokratiegeschichte“ am 18. März 2026 lud Jugendliche in Hagen dazu ein, sich gemeinsam mit Expert:innen auf Spurensuche zu begeben und den demokratischen Neuanfang nach 1945 in ihrer eigenen Stadt neu zu entdecken.
Akteure der Kooperation

„Die Frage nach den Entwicklungsbedigungen eines demokratischen Bewusstseins beschäftigt uns am Institut für Geschichte und Biographie auch bei der Analyse lebensgeschichtlicher Interviews, die sich in unserem Archiv „Deutsches Gedächtnis“ befinden. Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit Vertreter:innen des Stadtarchivs Hagens und anderen zu begleiten bei der Auseinandersetzung mit dem demokratischen Neuanfang 1945 ganz konkret in der eigenen Heimatstadt Hagen scheint uns ein gewinnbringender Lernprozess zu sein. Jede Generation wirft wieder einen neuen Blick auf die Vergangenheit, es wird spannend sein zu erfahren, wie sich die heute 15 -18jährigen damit auseinandersetzen.“

„Die Einführung demokratischer Gesellschaften vollzieht sich nicht nur von oben, sondern vor Ort. Seit dem 18. Jahrhundert gab es auch in Hagen Persönlichkeiten, Ereignisse und Vorstellungen, die demokratische Entwicklungen förderten und unterstützten. Diese wieder ins Gedächtnis zu bringen, ist das Ziel unseres 2026 erstmalig ausgelobten Schülerwettbewerbs ‚Demokratiegeschichte in Hagen‘. Die Projektpartnerschaft mit der Fernuniversität sichert nicht nur die Qualität der prämierten Beiträge, sondern fördert auch die fachwissenschaftliche Wahrnehmung lokalgeschichtlicher Forschung – ein Gewinn für beide Seiten!“


